
Legenden des Rock: Willkommen auf meiner Deep Purple Infoseite!
Es gibt Bands, die Musik machen – und es gibt Bands, die Geschichte schreiben. Deep Purple gehören zweifellos zur zweiten Kategorie. Neben Led Zeppelin und Black Sabbath gelten die britischen Rock-Pioniere als die unumstrittenen Gründerväter des Hard Rock und Heavy Metal. Mit über 100 Millionen verkauften Alben weltweit und einem Platz in der Rock and Roll Hall of Fame haben sie Musikgeschichte geprägt wie kaum eine andere Formation.
Vom "Krach" im Guinness-Buch zum zeitlosen Soundtrack
Gegründet im Jahr 1968, erfand sich die Band durch legendäre Besetzungswechsel (die berühmten „Mark“-Besetzungen) immer wieder neu. Ob das bahnbrechende Album In Rock, das monumentale Machine Head oder das Live-Meisterwerk Made in Japan – Deep Purple haben Hymnen für Generationen geschaffen.
Wer kennt es nicht? Das viertönige Riff von "Smoke on the Water" ist das wahrscheinlich bekannteste Gitarrenriff der Welt und der absolute Pflichtstoff für jeden, der jemals eine Gitarre in die Hand genommen hat. Doch Deep Purple war und ist weit mehr als nur ein Hit: Sie standen einst als „lauteste Band der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde und sind berühmt für ihre virtuosen Improvisationen, bei denen sich kreischende Hammond-Orgeln und feurige Gitarrensoli epische Duelle liefern.
Deep Purple live zu erleben ist kein normales Konzert – es ist eine Lehrstunde in Sachen Rock ’n’ Roll und purer Energie.
26.11.2010
Oldenburg, Weser-Ems-Halle
Tour: Europe 2010 Tour
Support-Band: Marillion
Für das Konzert von Deep Purple am 26. November 2010 in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg lassen sich im Detail die folgenden Informationen, die Setlist und Berichte rekonstruieren:
Das Konzert fand im Rahmen ihrer großen "Europe 2010 Tour" statt. Deep Purple tourte zu dieser Zeit in der klassischen "Mark VIII"-Besetzung:
Ian Gillan (Gesang), Steve Morse (Gitarre), Roger Glover (Bass), Ian Paice (Schlagzeug), Don Airey (Keyboards)
Die Band spielte auf dieser Tour ein extrem stabiles Set, das Klassiker mit selteneren Perlen und Solospots der einzelnen Musiker (insbesondere Steve Morse und Don Airey) verband. Das Konzert dauerte rund 100 Minuten.
Der Opener-Überraschungseffekt
Dass die Band mit Hard Lovin' Man (einem harten, sehr keyboard- und basslastigen Song von 1970) eröffnete, sorgte in Fankreisen für große Begeisterung, da das Stück jahrzehntelang kaum live zu hören war.
Don Aireys Solo
Wie fast auf jedem Deutschland-Konzert dieser Tour baute Keyboarder Don Airey in sein langes Solo lokale beziehungsweise landestypische Melodien ein – oft zitierte er dabei klassische deutsche Stücke oder bekannte Volkslieder, was in Oldenburg für großen Applaus sorgte.
Ian Gillans Stimme
Kritiker bemerkten, dass Gillan bei den ganz hohen Schreien (wie bei Child in Time, das deshalb auch nicht gespielt wurde) sichtlich kürzertreten musste, dies jedoch durch pure Spielfreude, Charisma und eine extrem tighte Performance der restlichen Band (insbesondere das Zusammenspiel von Paice und Glover) wettgemacht wurde.

