Willkommen in der Welt von In Extremo!

Hupen und Pfeifen, brachiale Gitarrenriffs und eine Energie, die jede Konzerthalle zum Beben bringt: Wer schon einmal live im Hexenkessel von In Extremo stand, weiß, dass ein Konzert dieser Band weit mehr ist als nur ein Musikauftritt. Es ist ein urgewaltiges Erlebnis, ein Fest für die Sinne und pure Lebensfreude.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 haben die Berliner Rocker das Kunststück vollbracht, historische Instrumente wie Dudelsack, Harfe, Schalmei und Drehleier mit modernem, druckvollem Metal und Rock zu verschmelzen. Sie singen in längst vergessenen Sprachen, erzählen von Vagabunden, Seefahrern und alten Legenden – und bleiben dabei doch absolut zeitgemäß. Mit dieser unverkennbaren Mischung haben sie sich völlig zu Recht den Thron des deutschen Mittelalter-Rocks erspielt.

Ein Fest für die Sinne: Die Live-Magie

Was In Extremo auf der Platte an Atmosphäre aufbaut, entfaltet sich auf der Bühne erst zur vollen Pracht. Ein In-Extremo-Konzert ist ein Gesamtkunstwerk:

Feuer und Flamme

Atemberaubende Pyro-Shows, die den Rhythmus der Songs unterstreichen.

Gänsehaut-Garantie

Wenn tausende Fans textsicher Hymnen wie „Liam“, „Vollmond“ oder „Spielmannsfluch“ mitsingen.

Pure Spielfreude

Die sieben Musiker stehen nicht einfach nur auf der Bühne – sie leben und feiern jeden einzelnen Song gemeinsam mit ihrem Publikum.

"Wir sind die Spielmänner, die durch die Lande ziehen, um den Menschen ein Lächeln ins Gesicht und den Rhythmus in die Beine zu zaubern." – Dieses inoffizielle Motto spürt man in jeder Sekunde einer Live-Show.

30.08.2009

Aurich, Open-Air Gelände Tannenhausen

Festival: Wacken Rocks Seaside

Das Konzert von In Extremo am Sonntag, den 30. August 2009, bildete das furiose Finale des dreitägigen Festivals Wacken Rocks Seaside. Der Auftritt fand auf dem Open-Air-Gelände Tannenhausen in Aurich (Ostfriesland) statt.

Hier sind die gesammelten Informationen, Berichte und Hintergründe zu diesem speziellen Konzert-

Rahmenbedingungen & Festival-Kontext

Der Slot

In Extremo spielten als finaler Headliner des Sonntags auf der Hauptbühne (Bühne 1). Ihr Auftritt war als „Late Night“-Rausschmeißer von 23:45 Uhr bis 01:00 Uhr nachts angesetzt.

Wetter & Stimmung

Während die Vortage (unter anderem mit Slayer und Volbeat) mit schweren Unwettern, Sturmwarnungen und Dauerregen zu kämpfen hatten, klarte es zum Sonntag hin etwas auf.

Feuershow als Highlight

Zeitgenössische Presseberichte (u. a. im Ostfriesischen Kurier) hoben hervor, dass die Band dem verbliebenen Publikum trotz der nächtlichen Kälte noch einmal richtig einheizte. Die für In Extremo typische, opulente Pyrotechnik und die massiven Feuereffekte kamen in der ostfriesischen Nacht besonders gut zur Geltung.

Die Performance

Sänger Michael Rhein („Das Letzte Einhorn“) und Harfenspieler André Strugala („Dr. Pymonte“) wurden in den Berichten für ihre Spielfreude gelobt. Die Band präsentierte sich extrem druckvoll, was die müden, aber treuen Metalheads noch einmal zum exzessiven Feiern und Tanzen brachte.


05.06.2004

Eifel, Nürburgring

Festival: Rock am Ring

Der Auftritt der Mittelalter-Rocker von In Extremo bei Rock am Ring 2004 gehört zu den legendären, aber auch wettertechnisch sowie technisch chaotischen Momenten des Festivals. Die Band spielte im Rahmen ihrer Tour zum damals aktuellen Erfolgsalbum „7“.

Die Eckdaten des Auftritts

Datum

Samstag, 05. Juni 2004 (technisch gesehen in der Nacht auf den 06. Juni)

Uhrzeit

ca. 01:50 Uhr nachts (als „Late Night Special“)

Bühne

Alternastage

Festival-Kontext

Das Festival litt 2004 unter starkem Regen und sehr kühlen Temperaturen. Rund 65.000 Zuschauer waren vor Ort.

Konzertberichte & Besonderheiten

Zeitzeugen- und Magazinberichte (u. a. aus dem Rock Hard und zeitgenössischen Festival-Blogs) halten fest, dass der Gig unter keinem ganz guten Stern stand, die Band sich aber durchbiss.

Wetter & Technik-Chaos

Pünktlich zu Beginn des Auftritts mitten in der Nacht fing es stark an zu regnen. Zu allem Überfluss kämpfte die Crew mit massiven technischen Problemen, was zwischenzeitlich sogar in einem kompletten Ausfall der P.A. (Anlage) gipfelte.

Optik & Kostüme

Die Berichte erwähnen schmunzelnd das exzentrische Stage-Outfit der Musiker. Insbesondere Dr. Pymonte fiel mit ausgefallener Kostümierung auf. Trotz der P.A.-Ausfälle und des Wetters feierten die verbliebenen, durchnässten Fans die Band bis tief in die Nacht.