
Willkommen in der Welt von Iron Maiden!
Es gibt Bands, die man mag. Es gibt Bands, die man feiert. Und dann gibt es Iron Maiden – für mich die absolute Krönung der Musikgeschichte und meine absolute Lieblingsband.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 im Londoner East End hat die Band um Bass-Ikone Steve Harris den Heavy Metal nicht nur geprägt, sondern ihn quasi definiert. Mit über 100 Millionen verkauften Alben, legendären Riffs und epischen Hymnen haben sie Musikgeschichte geschrieben. Doch wer Iron Maiden wirklich verstehen will, darf sie nicht nur auf Platte hören – man muss sie live erleben.
Mehr als nur ein Konzert: Ein generationsübergreifendes Ritual
Ein Iron-Maiden-Konzert ist keine normale Musikveranstaltung. Es ist eine emotionale Naturgewalt, ein Familientreffen von Metalfans aus der ganzen Welt und ein absolutes Spektakel für die Sinne. Wenn das Hallenlicht erlischt, die ersten Töne von UFOs „Doctor Doctor“ aus den Boxen dröhnen und die Menge wie aus einem Hals mitsingt, gibt es weltweit kaum ein vergleichbares Gänsehaut-Gefühl.
Was die Shows der Briten so unvergleichlich macht:
Die unbändige Energie
Bruce Dickinson rennt, springt und singt auch nach Jahrzehnten auf der Bühne mit einer Power, die manch jüngere Band blass aussehen lässt.
Die dreifache Gitarren-Power
Das Trio aus Dave Murray, Adrian Smith und Janick Gers liefert sich legendäre Solo-Duelle.
Das visuelle Spektakel
Bombastische Bühnenbilder, Pyro-Effekte und natürlich die wechselnden, meterhohen Reinkarnationen von Maskottchen Eddie, der live auf der Bühne sein Unwesen treibt.
Meine persönliche Konzert-Reise
Für mich ist jedes einzelne Konzert dieser Band ein Meilenstein. Die ungeduldige Vorfreude vor dem Ticketkauf, das Kribbeln in der Magengegend auf dem Weg zur Halle, die magische Atmosphäre im Rhythmus von Steve Harris' galoppierendem Bass und das heisere Mitsingen von Hymnen wie „The Trooper“, „Fear of the Dark“ oder „Run to the Hills“ – das alles verbinde ich mit meinen Konzertbesuchen.
Auf dieser Seite möchte ich dich mitnehmen auf meine ganz persönliche Reise durch die Tourneen einer der größten Live-Bands unseres Planeten. Jedes Konzert hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Highlights und unvergessliche Momente.
In diesem Sinne:
Up the Irons! 🤘
25.07.2025
Frankfurt, Deutsche Bank Arena
Tour: Run For Your Lives World-Tour
Support-Act: Avatar
Das Konzert von Iron Maiden am 25. Juli 2025 in der ausverkauften Frankfurter Deutsche Bank Arena (Deutsche Bank Park) war ein absolutes Highlight im Rahmen ihrer „Run For Your Lives“ World Tour, mit der die Band ihr 50-jähriges Jubiläum feierte.
Wetterkapriolen & Stadiondach
Der Tag war von extremen Unwettern und Starkregen geprägt. Um die 57.000 Fans im ausverkauften Stadion zu schützen, wurde das Stadiondach vorsorglich geschlossen. Wer zu spät kam, versank im Chaos vor den Toren, drinnen blieb es jedoch trocken.
Vorband Avatar
Die schwedische Band Avatar eröffnete pünktlich um 19:30 Uhr. Frontmann Johannes Eckerström überzeugte das Frankfurter Publikum nicht nur mit einer theatralischen Show, sondern auch mit fließenden deutschen Ansagen.
Besetzung am Schlagzeug
Da Ur-Schlagzeuger Nicko McBrain nach einem Schlagzeuger-Wechsel Ende 2024 nicht mehr auf Tour war, saß Simon Dawson (bekannt von Steve Harris' Nebenprojekt British Lion) an den Drums und wurde von den Fans und Berichten für seine starke, adäquate Vertretung gelobt.
Die Show
Bruce Dickinson und Janick Gers wirbelten wie gewohnt energiegeladen über die Bühne. Als absoluter visuell-musikalischer Höhepunkt des Abends wurde das fast 14-minütige Rime Of The Ancient Mariner beschrieben, das von einer bombastischen Videoshow in 4K-Qualität untermalt wurde.
Da die Tournee ganz im Zeichen der ersten fünf Jahrzehnte und speziell der ersten neun Alben stand, gab es eine legendäre Zeitreise mit Songs, die teils jahrelang nicht live gespielt wurden (wie Murders in the Rue Morgue oder Killers).
29.07.2023
Frankfurt, Festhalle
Tour: The Future Past Tour
Support-Act: The Raven Age
Das Konzert von Iron Maiden am 29. Juli 2023 in der Frankfurter Festhalle fand im Rahmen der spektakulären „The Future Past Tour“ statt. Es war ein extrem energiegeladener und restlos ausverkaufter Abend, an dem die Band ihr damals aktuelles Album Senjutsu (2021) mit dem legendären Klassiker Somewhere In Time (1986) verknüpfte.
Das Konzept („Blade Runner trifft auf die Antike“)
Die Festhalle war visuell stark futuristisch und an das Design von 1986 angelehnt. Die Bühnenhintergründe wechselten passend zu jedem Song, und Bandmaskottchen Eddie tauchte im Laufe der Show mehrfach auf.
Die Stimmung
Berichte (u. a. von Regioactive und Totentanz-Magazin) beschreiben den Abend als „schweißtreibende Sauna“ in einer prall gefüllten Festhalle. Bruce Dickinson (damals Mitte 60) wurde für seine stimmliche Topform gefeiert, und die Band (Steve Harris, Adrian Smith, Dave Murray, Janick Gers und Nicko McBrain) agierte extrem agil und spielfreudig.
Die großen Überraschungen
Da der Fokus auf Somewhere in Time lag, spielten sie Songs, die jahrzehntelang nicht live zu hören waren. Der absolute Höhepunkt für viele Fans war „Alexander The Great“ – ein Song aus dem Jahr 1986, der auf dieser Tournee nach fast 40 Jahren überhaupt sein Live-Debüt feierte. Klassiker wie The Number Of The Beast oder Hallowed Be Thy Name wurden zugunsten der Tour-Thematik bewusst weggelassen.
09.07.2022
Stuttgart, Cannstatter Wasen
Tour: Leagacy of the Beast World Tour '22
Support-Act: Lord of the Lost, Airbourne
Das Konzert von Iron Maiden am 9. Juli 2022 in Stuttgart war ein ganz besonderes Highlight der Legacy Of The Beast Tour, das von Fans und Presse gleichermaßen gefeiert wurde.
Die Vorgeschichte & Location-Wechsel
Das Konzert war eine wahre Odyssee der Geduld. Ursprünglich für den Sommer 2020 in der Mercedes-Benz Arena geplant, musste es wegen der Pandemie mehrfach verschoben werden. Weil das Stadion 2022 wegen Umbauarbeiten für die Fußball-EM 2024 nicht zur Verfügung stand, wurde die Show schließlich als riesiges Open-Air auf den Cannstatter Wasen verlegt.
Das Bahn-Chaos bei der Anreise
Ein großes Thema in fast allen Konzertberichten war die extrem schwierige Anreise. Wegen einer defekten Oberleitung im Stuttgarter Schienennetz brach der gesamte Zug- und S-Bahn-Verkehr rund um den Bahnhof und den Wasen am Nachmittag zusammen.
Viele Fans verpassten deshalb die ersten Vorbands. Iron Maiden bewiesen echten "Gentleman-Stil" und verzögerten ihren geplanten Auftritt um ca. 25 Minuten, damit möglichst viele der im Stau steckenden Fans noch rechtzeitig auf das Gelände kamen.
Die Setlist
Die Show war dreigeteilt: Sie begann mit einer Kulisse zum damals aktuellen Album Senjutsu, wechselte dann in eine düstere, kirchliche Kulisse für epische Klassiker und endete im puren Kriegsszenario (passend zu The Trooper und Aces High).
30.06.2018
Freiburg, Neue Messe Freiburg (Open Air Gelände)
Tour: Leagacy of the Beast Tour
Support-Act: The Raven Age, Killswitch Engage
Das Open-Air-Konzert von Iron Maiden am 30. Juni 2018 auf dem Messegelände in Freiburg war Teil der spektakulären "Legacy of the Beast"-Tour. Es war eines der größten Rock-Events der Region in diesem Sommer.
Die Show war dramaturgisch in verschiedene Themenwelten (Krieg, Religion, Hölle) unterteilt und bot einen starken Fokus auf die Klassiker der 80er-Jahre sowie einige seltene Live-Schmankerl.
Highlights & skurrile Berichte abseits der Bühne:
Das Fußballspiel vor der Show
Bassist und Bandgründer Steve Harris frönte vor dem Auftritt seiner großen Leidenschaft. Trotz der enormen Hitze kickte er mit Freunden volle 90 Minuten lang in einem Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl des SC Freiburg.
Einflug hinter die Bühne
Sänger Bruce Dickinson reiste standesgemäß als Pilot im Privatflieger an. Da das Messegelände direkt neben dem Flugplatz Freiburg liegt, konnte er praktisch direkt hinter der Bühne landen.
Die visuelle Show
Das Bühnenbild wechselte passend zu den Songs. Zum Opener Aces High schwebte eine detailgetreue Spitfire-Flugzeugattrappe mit 15 Metern Spannweite und drehendem Propeller über den Musikern. Später verwandelte sich die Bühne in eine gotische Kathedrale mit riesigen Buntglas-Backdrops und am Ende erschien das Maskottchen Eddie in einer gigantischen Bestien-Form.
Nickos (6)66. Geburtstag
Schlagzeuger Nicko McBrain feierte im Juni 2018 seinen 66. Geburtstag (passend zum Band-Klassiker The Number of the Beast), was von Bruce Dickinson auf der Bühne mit gewohnt britischem Humor und Glückwünschen zelebriert wurde.
11.06.2013
Frankfurt, Festhalle
Tour: Maiden England World-Tour
Support-Act: Voodoo Six
Passend zu dieser Tournee wurde ein Live-Album veröffentlicht.
Das Konzert von Iron Maiden am 28. Mai 2011 in der Frankfurter Festhalle war ein ganz besonderer Termin: Es markierte den heiß ersehnten Auftakt des europäischen Teils ihrer „The Final Frontier World Tour“, nachdem die Band zuvor monatelang in Asien, Australien und Amerika unterwegs gewesen war.
Die Setlist bot eine Mischung aus damals brandneuem Material des The Final Frontier-Albums (ganze 5 Songs) und den unverzichtbaren Klassikern der Bandgeschichte.
Berichte & Fan-Stimmung
Aus den damaligen Konzertberichten (u.a. von RockTimes und dem schwedischen Journalisten Martin Carlsson) geht hervor, dass Frankfurt an diesem Tag fest in der Hand der Metal-Fans war.
Die Atmosphäre
Schon Stunden vor dem Einlass strömten Fans aus ganz Europa (Belgien, Luxemburg, Griechenland und Großbritannien) herbei. In den umliegenden Parkhäusern und Straßen wurden lautstark „Maiden, Maiden!“-Chöre angestimmt.
Die Location
Ein schwedischer Reporter beschrieb die ausverkaufte Festhalle treffend als eine „Bierhalle im Riesenformat, vollgestopft mit deutschen Heavy-Metal-Fans“.
Die Show
Bruce Dickinson peitschte die Menge gewohnt energiegeladen mit seinem legendären Ruf "Scream for me, Frankfurt!" an. Während die Vorband Rise To Remain vom Publikum eher verhalten aufgenommen wurde, kochte die Halle ab dem ersten Ton von Iron Maiden.
Bootleg-CD
Die Show wurde unter Sammlern sogar als inoffizielle Doppel-CD (Iron Maiden The Final Frontier Tour 2011 -Frankfurt-) auf den Markt gebracht, die auf 500 handnummerierte Exemplare limitiert war.
28.05.2011
Frankfurt, Festhalle
Tour: The Final Frontier World Tour
Support-Act: Rise To Remain
Das Konzert von Iron Maiden am 28. Mai 2011 in der Frankfurter Festhalle war ein ganz besonderer Termin: Es markierte den heiß ersehnten Auftakt des europäischen Teils ihrer „The Final Frontier World Tour“, nachdem die Band zuvor monatelang in Asien, Australien und Amerika unterwegs gewesen war.
Die Setlist bot eine Mischung aus damals brandneuem Material des The Final Frontier-Albums (ganze 5 Songs) und den unverzichtbaren Klassikern der Bandgeschichte.
Berichte & Fan-Stimmung
Aus den damaligen Konzertberichten (u.a. von RockTimes und dem schwedischen Journalisten Martin Carlsson) geht hervor, dass Frankfurt an diesem Tag fest in der Hand der Metal-Fans war.
Die Atmosphäre
Schon Stunden vor dem Einlass strömten Fans aus ganz Europa (Belgien, Luxemburg, Griechenland und Großbritannien) herbei. In den umliegenden Parkhäusern und Straßen wurden lautstark „Maiden, Maiden!“-Chöre angestimmt.
Die Location
Ein schwedischer Reporter beschrieb die ausverkaufte Festhalle treffend als eine „Bierhalle im Riesenformat, vollgestopft mit deutschen Heavy-Metal-Fans“.
Die Show
Bruce Dickinson peitschte die Menge gewohnt energiegeladen mit seinem legendären Ruf "Scream for me, Frankfurt!" an. Während die Vorband Rise To Remain vom Publikum eher verhalten aufgenommen wurde, kochte die Halle ab dem ersten Ton von Iron Maiden.
Bootleg-CD
Die Show wurde unter Sammlern sogar als inoffizielle Doppel-CD (Iron Maiden The Final Frontier Tour 2011 -Frankfurt-) auf den Markt gebracht, die auf 500 handnummerierte Exemplare limitiert war.
06.06.2003
Eifel, Nürburgring
Tour: Give Me Ed... 'Til I'm Dead
Festival: Rock am Ring
Das Konzert von Iron Maiden am Freitag, den 06.06.2003 bei Rock am Ring auf dem Nürburgring war der Auftakt der legendären „Give Me Ed... 'Til I'm Dead“-Tour. Das Festival selbst feierte in diesem Jahr mit rund 73.000 Zuschauern einen riesigen Erfolg und Iron Maiden spielten als einer der drei großen Headliner (neben Metallica und Placebo).
Der Konzertbericht & Hintergrund
Die Show im Sommer 2003 stand ganz im Zeichen des Aufbruchs: Iron Maiden nutzten die Tour, um frisches Material anzuteasern. Nur wenige Monate später (im September 2003) erschien ihr Studioalbum Dance of Death. Das Konzert am Nürburgring war somit für die deutschen Fans die allererste Gelegenheit, die brandneue Single Wildest Dreams live zu hören.
Die Band spielte in ihrer ikonischen Sechser-Besetzung mit der „Three-Guitar-Army“ (Adrian Smith, Dave Murray, Janick Gers) und Bruce Dickinson am Mikrofon, der wie gewohnt energiegeladen über die Bühne fegte. Das Bühnenbild war stark an klassische Motive und natürlich Eddie angelehnt, während die Setlist eine perfekte Brücke von den ganz alten Klassikern hin zu den Reunion-Alben schlug.
ron Maiden spielten ein rund 115 Minuten langes, hitgespicktes Set. Auffällig war der Einstieg mit The Number of the Beast, was zu dieser Zeit ein eher ungewöhnlicher Opener war, das Publikum aber sofort zum Kochen brachte.
07.12.1990
Bremen, Stadthalle
Tour: No Prayer on the Road Tour 1990/91
Support-Act: Anthrax
Das Konzert war Teil der legendären „No Prayer on the Road“-Tour zum damaligen Album No Prayer for the Dying. Hier sind alle gesammelten Details, Berichte und Informationen zu diesem geschichtsträchtigen Abend.
Die „No Prayer on the Road“-Tour 1990/91 war in der Historie von Iron Maiden ein echter Wendepunkt. Nach den gigantischen, fast schon theatralischen Stadion-Shows der 7th Tour of a 7th Tour (1988) wollten die Musiker ganz bewusst wieder zurück zu ihren Wurzeln: dreckiger, erdiger und näher am Fan.
Die Besetzung: Das Debüt von Janick Gers
Die größte Veränderung fand an der Gitarre statt. Adrian Smith hatte die Band während der Vorbereitungen zum Album verlassen, weil ihm die neue, simplere musikalische Richtung nicht gefiel.
Der Neuzugang
Als Ersatz kam Janick Gers, der zuvor schon mit Bruce Dickinson an dessen Soloalbum Tattooed Millionaire gearbeitet hatte.
Der Wirbelwind
Gers brachte eine völlig neue Dynamik auf die Bühne. Während Adrian Smith eher der ruhige, präzise Taktiker war, wirbelte Gers wie ein Derwisch über die Bühne der Bremer Stadthalle – er warf seine Gitarre in die Luft, machte Ausfallschritte und brachte eine fast schon punkige Energie mit, die das Live-Gefühl der Band massiv veränderte.
Die Bühnenshow: "Back to the Roots"
Wer die monumentalen Bühnenbilder mit ägyptischen Pyramiden (Powerslave) oder Eislandschaften (Seventh Son) im Kopf hatte, erlebte 1990 einen kleinen Kulturschock.
Das Design
Die Bühne war deutlich reduzierter und intimer. Statt riesiger Plastiken gab es klassische Backdrops (Hintergrundtücher), die Friedhofs- und Straßenszenen passend zum Albumcover zeigten. Die Band verzichtete bewusst auf extrem aufwendige Lichteffekte, um den Garagen- und Club-Charakter zu betonen.
Die Reaktionen
Bruce Dickinson peitschte das Publikum in Bremen in bester Club-Manier an – die Ansagen waren rotziger, humorvoller und weniger "durchgestylt" als in den Jahren zuvor.
Ein kleines Stück Popkultur-Geschichte am Rande
Kurz nach dem Konzert in Bremen, im Januar 1991, schafften Iron Maiden mit der Single
„Bring Your Daughter... to the Slaughter“ etwas Skurriles: Sie landeten auf
Platz 1 der britischen Single-Charts – und das, obwohl der Song von der BBC wegen seiner Härte im Radio weitestgehend boykottiert wurde. Die Energie dieser Phase war also trotz des "abgespeckten" Looks ungebrochen!

















