
Welcome to the Metal Gods: Meine Reise mit Judas Priest
Herzlich willkommen auf meiner ganz persönlichen Infoseite über eine der größten Legenden der Musikgeschichte: Judas Priest.
Wenn man über Heavy Metal spricht, kommt man an diesem Namen nicht vorbei. Gegründet 1969 im industriell geprägten Birmingham, haben Judas Priest das Genre nicht nur begleitet – sie haben es geschmiedet, definiert und visuell geprägt. Diese Seite ist mein digitales Logbuch zu den Konzerten und Touren, bei denen ich die Band live erleben durfte.
Die Architekten des Heavy Metal
Judas Priest gelten als die ultimativen Pioniere des traditionellen Heavy Metal. Mit bahnbrechenden Alben wie Sad Wings of Destiny oder dem kommerziellen Meilenstein British Steel (1980) setzten sie Maßstäbe, die bis heute Generationen von Musikern beeinflussen.
Was macht den Priest-Sound so unverkennbar?
- Der Twin-Guitar-Attack: Das legendäre, zweistimmige Gitarrenspiel (perfektioniert durch Glenn Tipton und K.K. Downing, heute kongenial fortgeführt von Richie Faulkner).
- The Metal God: Die stimmliche Naturgewalt von Frontmann Rob Halford, dessen messerscharfe Screams und unverwechselbares Charisma live jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut garantieren.
- Leder und Nieten: Judas Priest brachten den ikonischen Biker-Look aus schwarzem Leder, Nieten und Chrom in die Szene und schufen damit erst die optische Identität des Heavy Metal.
Von "Breaking the Law" bis "Invincible Shield"
Ob unsterbliche Hymnen wie Living After Midnight, das unbarmherzige High-Speed-Gewitter Painkiller oder moderne Meisterwerke aus dem gefeierten Album Invincible Shield – Judas Priest haben bewiesen, dass sie auch nach über fünf Jahrzehnten Bandgeschichte kein bisschen leiser geworden sind. Sie reißen jede Arena ab, als stünden sie gerade am Anfang ihrer Karriere.
„The Priest is back!“ – Jedes Mal, wenn das Saallicht erlischt und die ersten Riffs aus den Boxen dröhnen, ist es mehr als nur ein Konzert. Es ist ein Fest für die Metal-Community.
17.06.2025
Stuttgart, Schleyer-Halle
Tour: Shield of Pain Tour 2025
Support-Band: Phil Campbell and the Bastard Sons, Accept
Am 17. Juni 2025 verwandelten die Metal-Götter von Judas Priest die Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle zum Auftakt ihrer deutschen Shield of Pain Tour 2025 in ein Epizentrum des Heavy Metal. Über 8.000 begeisterte Fans erlebten eine gigantische Show, die stark im Zeichen ihres legendären Albums Painkiller stand.
Das Vorprogramm: Hochkarätiges "Festival-Feeling"
Bevor Judas Priest die Bühne enterten, sorgten zwei absolute Metal-Legenden für ordentlich Betriebstemperatur, obwohl die Technik nicht ganz fehlerfrei blieb:
Phil Campbell and the Bastard Sons
Der ehemalige Motörhead-Gitarrist eröffnete den Abend mit schnörkellosem, lautem Hardrock. Als Hommage an Lemmy Kilmister durfte der Klassiker Ace of Spades natürlich nicht fehlen.
Accept
Die Solinger Heavy-Metal-Ikonen bauten eine gewaltige dreifache Gitarrenwand auf und spielten Klassiker wie Balls to the Wall und Princess of the Dawn. Berichten zufolge hatte die Band mit einigen technischen Tonausfällen der Hallen-Anlage zu kämpfen, zog die Show aber professionell und kämpferisch durch, was ihnen enormen Respekt und lauten Zuspruch vom Publikum einbrachte.
Die Hauptshow: Judas Priest live
Gegen 21:30 Uhr startete das "metallische Hochamt". Der inzwischen 73-jährige Rob Halford bewies, dass er seine Krone als "Metal God" völlig zurecht trägt.
Der Auftritt
Halford betrat die Bühne zunächst zu Fuß (nicht wie gewohnt direkt auf dem Motorrad), versprühte aber sofort eine immense Aura. Ein charmantes Detail aus den Fanberichten: Er trug zeitweise eine glitzernde "Brezel-Kutte" als augenzwinkernde Hommage an das schwäbische Publikum.
Die Band
Gitarrist Richie Faulkner glänzte mit technischer Brillanz und übernahm die schweren Soli, während das Rhythmus-Duo aus Ian Hill und Scott Travis ein unerschütterliches Fundament aus Stahl legte.
Die Stimmung
Das Bühnenbild und die Pyro-Effekte waren eher dezent gehalten – der Fokus lag voll auf der puren Musik. Spätestens beim Zugabenblock kam Halford dann doch noch auf seiner traditionellen Harley-Davidson für Hell Bent for Leather auf die Bühne gefahren, was die Schleyer-Halle endgültig zum Kochen brachte.
Die "Painkiller"-lastige Setlist
Die Tour 2025 überraschte mit einer extremen Fokussierung auf das 1990er-Meilenstein-Album Painkiller – insgesamt 7 Songs stammten von dieser Platte. Ergänzt wurde das Ganze durch Tracks des aktuellen Albums Invincible Shield sowie die unsterblichen Klassiker.








