
Der absolute Adrenalinkick: Mein Pendelsprung über dem Verdon
Ein Schritt ins Nichts, Sekunden des freien Falls und ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit – mein Pendelsprung an der Grenze zwischen dem Lac de Sainte-Croix und der spektakulären Verdon-Schlucht war ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Die Location: Wo Adrenalin auf Postkartenidylle trifft
Der Schauplatz für dieses Abenteuer ist die berühmte Pont du Galetas. Wer schon einmal dort war, kennt das Postkartenmotiv: Auf der einen Seite ragen die gigantischen, steilen Kalksteinwände der Verdon-Schlucht empor, auf der anderen Seite funkelt das fast surreal türkisfarbene Wasser des Lac de Sainte-Croix. Genau hier, wo der Fluss in den See mündet, schlägt das Herz von Actionsport-Fans höher. Aus rund 40 Metern Höhe blickt man direkt in den Abgrund – und genau dort ging es für mich hinab.
Der Sprung: Das Gefühl der Schwerelosigkeit
Anders als beim klassischen Bungee-Jumping federt man beim Pendelsprung (auch Rope Jump oder Swing Jump genannt) nicht vertikal auf und ab. Man ist an dynamischen Kletterseilen gesichert, die den Sturz nach einer kurzen Phase des freien Falls sanft abfangen und in eine riesige, rasant beschleunigende Pendelbewegung übergehen lassen.
Der Moment des Absprungs: Das Herz klopft bis zum Hals, der Wind pfeift um die Ohren und der Blick nach unten lässt den Atem stocken. Und dann: Drei, zwei, eins... Absprung!
Das Gefühl, mit Highspeed nur knapp über der Wasseroberfläche zwischen den Felswänden hindurchzupendeln, ist mit absolut nichts zu vergleichen. Pure Schwerelosigkeit und eine gewaltige Ladung Endorphine!
Wichtige Information:
Das Springen von dieser Brücke ist verboten. Uns hat am Ende die gerufene Polizei darauf aufmerksam gemacht.
13.05.2009
Pendelsprung
















