Willkommen auf meiner Konzert-Chronik: U.D.O. & Dirkschneider

Wer an traditionellen, waschechten Heavy Metal aus Deutschland denkt, kommt an einem Namen unmöglich vorbei: Udo Dirkschneider. Mit seiner unverkennbaren, messerscharfen Reibeisenstimme prägte er als Frontmann von Accept Welthits wie „Balls to the Wall“ oder „Princess of the Dawn“. Doch auch nach seiner Ära bei den Solinger Metal-Pionieren dachte das Urgestein gar nicht ans Aufhören. Auf dieser Seite dreht sich alles um meine Live-Erlebnisse mit seinen beiden unaufhaltsamen Live-Projekten.

Zwei Seiten derselben Metal-Medaille

Auf meinen Konzertbesuchen durfte ich erleben, wie Udo die Hallen auf zwei unterschiedliche Arten zum Beben bringt:

U.D.O. – Das bärenstarke Soloprojekt:

Bereits 1987 gegründet, steht U.D.O. für eigenständigen, schnörkellosen Heavy Metal auf absolutem Top-Niveau. Mit zeitlosen Alben wie Animal House, Faceless World oder neueren Brechern liefert die Band ein eigenständiges Power-Set, das live absolut keine Gefangenen macht. Heavy-Metal-Tradition in Reinform!

Dirkschneider – Die ultimative Nostalgie-Reise:

Ursprünglich als einmaliges Abschiedsprojekt ins Leben gerufen, widmet sich diese Formation exklusiv den Klassikern der Accept-Ära. Wenn Udo unter dem Banner „Dirkschneider“ tourt, brennt die Luft vor lauter Hymnen der 80er-Jahre. Es ist die pure Feier der Songs, die den deutschen Metal weltberühmt gemacht haben.

Warum diese Konzerte besonders sind

Egal ob im intimen Club oder auf den großen Festivalbühnen: Ein Konzert mit Udo Dirkschneider und seiner hochkarätigen Band (zu der mittlerweile auch sein Sohn Sven an den Drums gehört) ist eine Garantie für schweißtreibende Riffs, tosende Fanchöre und pure Energie. Udo beweist jedes Mal aufs Neue, warum er den Spitznamen „German Tank“ völlig zu Recht trägt – seine Konstanz und Bühnenpräsenz sind schlichtweg legendär.


13.12.2025

Karlsruhe, Schwarzwaldhalle

Tour: Balls To The Wall - 40th Anniversary Tour

Knock Out Festival 2025

Das Knock Out Festival am 13. Dezember 2025 in der Karlsruher Schwarzwaldhalle war ein riesiger Erfolg: Die traditionsreiche Veranstaltung war restlos ausverkauft, und die Stimmung in der Halle wurde von Berichten als absolut energiegeladen beschrieben. Dirkschneider trat an diesem Abend als der finale Headliner des Festivals auf (nach der Band Eisbrecher).

Der Konzertbericht & die Atmosphäre

Laut den Berichten von Musikmagazinen überzeugte Dirkschneider an diesem Abend auf ganzer Linie:

Die Show

Der Gig stand im Zeichen der Balls to the Wall 40th Anniversary-Tour. Udo Dirkschneider war laut Berichten „extrem gut drauf“ und lieferte eine klassische, druckvolle Heavy-Metal-Show ab.

Das Line-up des Tages

Vor Dirkschneider spielten an diesem Samstag Freedom Call, Grave Digger, Thundermother, Axel Rudi Pell und Eisbrecher.

Besonderheiten der Location

Die Schwarzwaldhalle war bereits zu den frühen Bands sehr gut gefüllt. Neben der Musik lobten die Berichte die gewohnt gute Organisation, die riesige Merchandising-Wand (bei der beliebte Größen schnell vergriffen waren) sowie das kulinarische Angebot in der Foodarea.



26.03.2025

Stuttgart, LKA-Longhorn

Tour: Balls To The Wall - 40th Anniversary Tour

Support-Bands: All for Metal, Crownshift

Das Konzert von Dirkschneider am 26. März 2025 im LKA Longhorn in Stuttgart war ein absolutes Highlight für Heavy-Metal-Fans der alten Schule. Die Show war Teil der hochgelobten „Balls To The Wall - 40th Anniversary Tour“ und offiziell ausverkauft.

Das Tour-Konzept & Line-up

Udo Dirkschneider feierte auf dieser Tour das wegweisende 1983er Accept-Kultalbum Balls To The Wall in voller Länge. Das Besondere an dieser Tour war, dass neben Udos Sohn Sven am Schlagzeug auch der originale Accept-Bassist Peter Baltes fest mit auf der Bühne stand.

Headliner

Dirkschneider (Udo Dirkschneider, Peter Baltes, Sven Dirkschneider, Andrey Smirnov, Fabian „Dee“ Dammers)

Support-Acts

Crownshift (finnische Metal-Supergroup) & All For Metal

Das VIP-Erlebnis (VIP-Upgrade)

Für Fans mit einem VIP-Ticket (das als Add-on zum regulären Ticket erworben werden musste) begann das Event bereits vor dem offiziellen Einlass (19:00 Uhr). Das offizielle VIP-Paket der Tour beinhaltete:

Meet & Greet

Ein exklusives Treffen mit Udo Dirkschneider und der gesamten Band vor der Show.

Photo-Op

Ein professionelles Erinnerungsfoto mit der Band.

VIP-Merchandise

Ein exklusiver Lanyard mit laminiertem VIP-Pass, eine handsignierte Autogrammkarte sowie ein signiertes Tourplakat.

Berichte & Erwartbare Setlist

Da das Album Balls To The Wall in seiner Gesamtheit zelebriert wurde, folgte der Hauptteil des Konzerts der klassischen Tracklist der Platte, gefolgt von einem ausgiebigen Zugaben-Block mit weiteren Accept-Klassikern. Konzertberichte der parallelen Tourstopps (wie Leipzig oder Pratteln) hoben vor allem die ungebrochene Stimmgewalt des damals fast 73-jährigen Udo Dirkschneider und das druckvolle Zusammenspiel mit Peter Baltes hervor.


03.02.2019

Stuttgart, LKA-Longhorn

Tour: Steelfactory World Tour

Support-Bands: Dead City Ruins, Reece

Zum Konzert der Heavy-Metal-Band U.D.O. am 3. Februar 2019 im LKA-Longhorn in Stuttgart-Wangen gibt es sehr konkrete Berichte, Details und Fan-Aufnahmen. Das Konzert fand im Rahmen der weltweiten Tour zum damals aktuellen Studioalbum „Steelfactory“ statt.

Hier sind alle gesammelten Details und Funde zu diesem Abend:

Der Rahmen des Konzerts

Nachdem Frontmann Udo Dirkschneider (Ex-Accept) die Jahre zuvor unter dem Banner DIRKSCHNEIDER auf Tour war und dort ausschließlich alte Accept-Klassiker spielte, markierte die 2019er-Tour die Rückkehr zu seinen eigenen U.D.O.-Solosongs.

An den Drums saß an diesem Abend wie gewohnt sein Sohn Sven Dirkschneider. Berichten zufolge war die Halle gut gefüllt und die Band spielte bei hervorragendem Bühnenlicht ein klassisches, grundsolides Heavy-Metal-Set.


Das Line-up & die Vorbands

Der Abend startete um ca. 19:30 Uhr und bot insgesamt drei Bands:

Dead City Ruins

Eine australische Rock'n'Roll-/Hard-Rock-Band aus Melbourne, die als Opener mit ihrem neuen Sänger Steve Welsh den Abend mit viel Energie eröffnete.

Reece (Co-Headliner)

Angeführt von David L. Reece – bemerkenswerterweise ebenfalls ein ehemaliger Sänger von Accept (er sang dort Ende der 88er/89er Jahre auf dem Album Eat the Heat, nachdem Udo Dirkschneider die Band das erste Mal verlassen hatte).

U.D.O. (Headliner)

Startete um punkt 21:30 Uhr. U.D.O. spielte eine Mischung aus den brandneuen Songs der Steelfactory und Klassikern der letzten 30 Jahre Bandgeschichte. Accept-Songs wurden – wie für diese Tour angekündigt – bewusst ausgelassen.


30.08.2009

Aurich, Open-Air Gelände Tannenhausen

Tour: Dominator Tour

Wacken Rocks Seaside

Das Konzert von U.D.O. beim Ableger-Festival Wacken Rocks Seaside in Aurich (Niedersachsen) fand am Sonntag, den 30. August 2009 statt. Es war Teil der damaligen Tournee zum knapp eine Woche zuvor (am 21.08.2009) erschienenen Studioalbum Dominator.

1. Das Festival-Umfeld & Rahmenbedingungen

Der Ort

Das Festival wurde auf dem Open-Air-Gelände in Aurich-Tannenhausen ausgetragen.

Die Stimmung & das Wetter

Das Festivalwochenende stand unter keinem guten meteorologischen Stern. Während der zeitgleiche südliche Zwilling (Wacken Rocks South in Rieden-Kreuth) Sonne satt hatte, kämpfte der Norden in Aurich mit heftigem Regen, Matsch und zwischenzeitlichen Sturmwarnungen. Berichten zufolge ließen sich die ostfriesischen Metalheads die Stimmung von der Nässe aber nicht verderben.

Besucherresonanz

Mit rund 5.000 Besuchern blieb das Festival hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück (erwartet wurden rund 10.000). Die Mischung aus Urgesteinen wie U.D.O. oder Slayer und neueren Bands wurde in den lokalen Medien (wie dem Auricher Heimatblatt) dennoch als musikalisch sehr gelungen gelobt.

2. Line-up von U.D.O. im August 2009

Udo Dirkschneider stand damals mit folgender klassischer Besetzung auf der Bühne:

  • Udo Dirkschneider (Gesang)
  • Stefan Kaufmann (Gitarre – ehemaliger Accept-Schlagzeuger)
  • Igor Gianola (Gitarre)
  • Fitty Wienhold (Bass)
  • Francesco Jovino (Schlagzeug)

3. Berichte zur Show & Setlist

Offizielle, frei zugängliche Video-Mitschnitte oder TV-Berichte rein von diesem U.D.O.-Auftritt in Aurich existieren im Netz nicht (viele Aufnahmen des Wacken-Ablegers konzentrierten sich damals auf die Headliner Slayer und Volbeat). In Fankreisen und Konzertberichten der Dominator-Tour wurde die Band jedoch für ihre gewohnt druckvolle, schnörkellose Heavy-Metal-Show gelobt.

4. Kurioses am Rande

Das Festival sollte ursprünglich im Mai 2009 stattfinden, musste dann aber aus organisatorischen Gründen in den August verschoben werden. Dadurch rutschte der U.D.O.-Auftritt perfekt in das Release-Zeitfenster ihres neuen Albums, was die Show in Aurich zu einer der ersten Gelegenheiten machte, die neuen Songs live im Norden zu hören.


01.05.1989

Oldenburg, Weser-Ems-Halle

Tour: Ozzy Osbourne - No Rest for the Wicked

Special Guest: U.D.O.

Das Konzert der Band U.D.O. am 1. Mai 1989 in der Oldenburger Weser-Ems-Halle ist ein echtes Stück deutscher Heavy-Metal-Geschichte. Da es sich um ein Event vor der flächendeckenden Verbreitung von Smartphones und dem Internet handelt, gibt es zwar keinen eigenen, isolierten Konzertbericht oder ein dediziertes Video exakt aus dieser Halle, aber der historische Rahmen, die gespielten Songs und das gesamte Tour-Umfeld lassen sich sehr genau rekonstruieren.

Hier sind alle verfügbaren Informationen und Hintergründe zu diesem legendären Abend:

Der historische Kontext: Support für Ozzy Osbourne

U.D.O. – die Band rund um den legendären Ex-Accept-Frontmann Udo Dirkschneider – war an diesem Abend nicht allein unterwegs. Das Konzert in Oldenburg fand im Rahmen der europäischen „No Rest for the Wicked“-Tour von Ozzy Osbourne statt. U.D.O. begleitete den „Madman“ auf diesem Tourabschnitt im Frühjahr 1989 als Special Guest bzw. Main Support, um ihr kurz zuvor im Januar erschienenes zweites Studioalbum „Mean Machine“ zu promoten.

Für Ozzy Osbourne spielte damals übrigens ein blutjunger Zakk Wylde an der Gitarre und Geezer Butler am Bass, was dem Abend zusätzliche historische Relevanz verleiht.

Videos und Berichte aus dieser Ära

Direktes Videomaterial aus der Weser-Ems-Halle vom 1. Mai 1989 existiert in den öffentlichen Archiven leider nicht. Wer das damalige Live-Gefühl und exakt diese Show optisch und akustisch nacherleben möchte, kann auf fast identisches Material derselben Tourwochen zurückgreifen:

Das Göteborg-Konzert (April 1989)

Auf YouTube ist das komplette Konzert von U.D.O. in Göteborg (Lisebergshallen) hochgeladen, das nur wenige Wochen vor dem Oldenburger Termin stattfand. Suchst du nach „U.D.O. - Live in Göteborg 1989 [Full Concert]“, siehst du exakt die energiegeladene Performance, das Bühnenbild und die Setlist, die auch in Oldenburg geboten wurden.

Anekdoten zur Tour

Udo Dirkschneider und sein Sohn Sven sprechen auch heute noch in Interviews (unter anderem in Udos Autobiografie „El Panico“ und auf Metal-Kanälen wie Metal Pilgrim) über diese 1989er-Tour. Die Band erinnert sich vor allem an die „verrückten Zeiten“ im Backstage-Bereich mit Ozzy Osbourne, der damals bekanntermaßen kein Kind von Traurigkeit war.